VfL Waldkraiburg-ESV Traunstein 3:1 (1:0)

Glücklicher Erfolg für den VfL

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  • Burhan Karababa bereitete das 1:0 durch Markus Gibis vor.
    Burhan Karababa bereitete das 1:0 durch Markus Gibis vor.

Rund 100 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag eine hart umkämpfte Bezirksligapartie die eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Als sich beide Mannschaften scheinbar schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, schlug die Heimelf in der Schlussphase noch zweimal zu und entschied die Partie mit 3:1 (1:0) für sich!
Der VfL setzte die Gäste aus der großen Kreisstadt gleich von Beginn an unter Druck und hatte in der 5. Minute durch Dan Mititi die erste Chance des Spiels. Dessen Schuss traf jedoch nur das Außennetz. In der 11. Minute machte es Markus Gibis besser als sein Sturmpartner. Nach einem schönen Zuspiel von Burhan Karababa umkurvte der Ex-Bayernligastürmer ESV-Keeper Sebastian Schreiber und schob flach aus 10 m zur VfL-Führung ein. Bis zur 20. Minute beherrschten die Gastgeber die Partie, dann kamen die Traunsteiner immer besser ins Spiel. Vor allem Dominik Waritschlager und Florian Marchl bereiten der Waldkraiburger Hintermannschaft immer wieder Probleme. Mit viel Glück retteten die Industriestädter die knappe Führung in die Pause. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war der ESV die aktivere Mannschaft. Folgerichtig fiel in der 61. Minute der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich. Dominik Hauser setzte sich auf der linken Außenbahn gleich gegen 2 Waldkraiburger durch und passte auf seinen Namensvetter Waritschlager, der mit seinem Schuss aus 16 m Torwart Bernhard Auer keine Abwehrchance lies. Auch nach dem Gegentreffer tat sich die Mannschaft von Trainer Adrian Malec schwer gegen einen gut organisierten Gegner. Erst in der Schlussphase wendete sich das Blatt dann doch noch zum Guten für die Hausherren. Eine Flanke von Karababa köpfte Yves Deutsch auf Manuel Stadlmayr und der hatte keine Mühe aus 3 m ins Tor zu köpfen (89.). In der Nachspielzeit wurde der eingewechselte Sergio Iuga durch Fabian Trzewik im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Benedikt Dörder (Bad Tölz) zeigte auf den Elfmeterpunkt und zeigte Trzewik wegen Verhinderung einer klaren Torchance die rote Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Deutsch sicher zum 3:1-Endstand.
Auch wenn der Sieg glücklich zustande kam und sicherlich um 1 Tor zu hoch ausfiel, so die Serie des VfL Waldkraiburg, 4 Spiele ohne Niederlage, weiterhin Bestand. Die Industriestädter haben nun 17 Punkte auf dem Konto und halten somit Anschluss an die Tabellenspitze.
 
VfL Waldkraiburg: Auer – Helldobler, Stadlmayr, Stuiber, Hadzic, Balck, Mititi (ab 69. Keri), Deutsch, Pantea (ab 90. Iuga), Gibis (ab 69. Luca), Karababa.
 
ESV Traunstein: Schreiber – Bauer, Trzewik M., Weber, Schuhböck, Hausner, Marchl, Thudt (ab 46. Trzewik F.), Buchner, Waritschlager (ab 82. Schreiber), Schneider.
 
Beste Spieler: Helldobler, Stadlmayr beim VfL, Waritschlager, Marchl beim ESV.
 
Tore: 1:0 Gibis (11.), 1:1 Waritschlager (61.), 2:1 Stadlmayr (89.), 3:1 Deutsch (FE, 90. + 1).
 
Rote Karte: Fabian Trzewik wegen Vereitelung einer klaren Torchance (90.)
 
Schiedsrichter: Benedikt Dörder (Bad Tölz) mit einer durchschnittlichen Leistung