VfL Waldkraiburg-SC Baldham-Vaterst. 3:4 (1:2)

VfL um verdienten Punkt gebracht

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  • Manuel Kraus spielte überraschend von Anfang an und machte das 1:0
    Manuel Kraus spielte überraschend von Anfang an und machte das 1:0

Auch im dritten Heimspiel gab es keinen Sieg für den VfL. Der Bezirksoberligaabsteiger aus Baldham-Vaterstetten konnte mit dem Treffer in der Nachspielzeit das Spiel mit 3:4 für sich entscheiden. Die Enttäuschung war bei den Spielern, den Verantwortlichen und den Zuschauern ins Gesicht geschrieben, denn der Punkt wäre mehr als verdient gewesen. In den ersten 25 Minuten spielte man den Gegner regelrecht an die Wand, dann holte man einen Zweitorerückstand auf und wurde zu dem auch noch um einen Elfmeter gebracht.
Erste Hiobsbotschaft wieder mal kurz vor Beginn. Christoph Unterhuber musste nach dem Aufwärmen passen, so das Coach Malec kurzfristig umstellen musste. Er schickte mit Manuel Kraus einen jungen Offensivmann aufs Feld. Er dankte es seinem Trainer durch das 1:0 in der dritten Minute. Forscher Beginn des VfL. Der erste Angriff über links, Liviu Pantea brachte den Ball in den Strafraum, Markus Gibis Fallrückzieher wurde zur Flanke und Kraus konnte aus kürzester Distanz einköpfen. Zwei Minuten später spielte Deutsch einen langen Ball auf Gibis, der den Torwart überlupft, aber der Winkel war zu spitz und Kaspitän Bruckmoser konnte zur Ecke klären. Diese wurde von Stadlmayr brandgefährlich in den Strafraum geschlagen, doch Deutsch verpasst den Ball. Wenige Minuten danach ein schöner Angriff über Deutsch und Gibis, doch der Direktschuss von Kraus geht knapp drüber. Eine Minute später tankte sich Liviu Pantea auf der rechten Seite durch, ging in den Strafraum und schoss platziert, doch Leuverink brachte seine Fingerspitzen noch an den Ball. Pantea schlug die Ecke auf den Kopf von Kapitän Hadzic, doch der Pfosten und Bormann konnten retten. Nach 21 Minuten der erste gefährliche Angriff der Gäste, Gibtner schoss freistehend übers Tor. Kurz darauf schickte Balck Radu Popa, der ging in den Strafraum und umspielte seinen Gegenspieler. Dieser berührte ihn zwar, doch Popa fiel zu theatralisch und erhielt dafür Gelb. In der 26. Minute dann der überraschende Ausgleich durch einen Kopfball von Patrick Held. Da sah die VfL Abwehr gar nicht gut aus, genau wie fünf Minuten später, als Hadzic nicht zum Ball hochsprang, so dass Senad Islamovic ungehindert zur Gästeführung einköpfen konnte. Weitere fünf Minuten später fast das 1:3, doch Auer und der Pfosten konnten in letzter Sekunde retten. Kurz vor der Pause dann fast der Ausgleich. Ein langer Ball in den Strafraum, Missverständnis zwischen Leuverink und Borrmann, doch Popa legte sich den Ball ein wenig zu weit vor und traf aus zu spitzen Winkel nur noch den Pfosten. Ähnliche Szene zwei Minuten später auf der Gegenseite, doch Cacic konnte die Abstimmungsprobleme zwischen Auer und Hadzic nicht ausnutzen und schoss übers leere Tor.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit rettete Auer vor dem einschussbereiten Kreissl. Im Gegenzug bewahrte der Gästetorwart seine Mannschaft vor dem Ausgleich, in dem er den Schuss von Gibis zur Ecke klärte. Der VfL machte Druck auf den Ausgleich und die Gäste konterten. In der 60. Minute hätte der Ausgleich fallen müssen, doch weder Gibis noch Pantea konnten Ball im Tor unterbringen. Sieben Minuten später dann riesen Aufregung, Schiri Hatzelmann verweigerte dem VfL einen ganz klaren Elfmeter. Pantea wollte an seinem Gegenspieler Bruckmoser vorbei, der riss ihn um, doch der nötige Pfiff blieb aus. Fast im Gegenzug dann das 1:3. Konter der Gäste und Cacic überlupfte der herauslaufenden Auer. Jetzt setzte Malec alles auf eine Karte und brachte für Linksverteidiger Stadlmayr mit Radu Luca einen weiteren Stürmer. Dieser Mut wurde belohnt, denn innerhalb von drei Minuten schaffte der VfL den Ausgleich. In der 76. Minute köpfte Gibis nach Flanke von Deutsch das 2:3 und in der 79. Minute konnte Popa die Flanke von Pantea, ebenfalls per Kopf, verwerten. Jetzt waren alle zuversichtlich, dass der VfL das Spiel noch dreht. Die große Chance dazu hatte Pantea acht Minuten vor Schluss als er den Ball freistehend verstolperte. In der Nachspielzeit dann der überraschende Siegtreffer für die Gäste. Der SCBV griff über die rechte Außenbahn an, Flanke in den Strafraum und Cacic köpft Richtung Tor. Auer, der vielleicht aus seinem Tor hätte kommen müssen, konnte den Ball erst nach der Linie halten.
Jetzt wartet auf Coach Adrian Malec noch mehr Arbeit, denn er muss sein Team nach dieser bitteren Niederlage erst wieder aufrichten. Nächsten Samstag geht es zum Tabellenzweiten nach Kolbermoor.
 
Spielstatistik:
Tore: 1:0 Kraus (3.), 1:1 Held P. (26.), 1:2 Islamovic (31.), 1:3 Cacic (70.), 2:3 Gibis (76.), 3:3 Popa (79.) und 3:4 Cacic (93.)
besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot: Gibtner (94., wiederholtes Foulspiel)
Aufstellungen:
VfL: 1 Auer, 3 Sadri, 4 Stuiber, 5 Hadzic (C), 6 Balck (ab 89. 13 Swoboda), 7 Pantea, 8 Deutsch, 9 Popa, 10 Gibis, 11 Stadlmayr (ab 75. 12 Luca), 15 Kraus (ab 63. 14 Sagi)
SC BV: 1 Leuverink, 6 Borrmann, 8 Islamovic (ab 84. 4 O. Held), 9 P. Held (ab 85. Hirose), 10 Damoro, 11 Torlee, 13 Kreissl (ab 74. 16 Lechner), 14 Bruckmoser (C), 17 Cacic, 18 Rubeneis
Schiedsrichter: Martin Hatzelmann, A1: Peter Köglsperger, A2: Roland Fritsch
Zuschauer: 200