VfL Waldkraiburg - TSV Ebersberg 2:0 (1:0)

VfL gewinnt verdient und hält den Anschluß an die Tabellenspitze

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  • Radu Popa gab die Flanke zum 1:0 und erzielte das 2:0 selbst
    Radu Popa gab die Flanke zum 1:0 und erzielte das 2:0 selbst

Bei bestem Fußballwetter konnten die knapp 200 Zuschauer einen 2:0 Sieg des VfL im heimischen Jahstadion bejubeln. In einer eher zerfahrenen Partie waren die Industriestädter durch die Tore von Pantea und Popa erfolgreich und gewannen das Spiel verdient. Selbst nach dem 2:0 war kein Aufbäumen der Gäste aus Eberberg erkennbar. Der VfL verpasste es in der Schlussphase das Ergebnis hochzuschrauben.
Der VfL startete fast mit der identischen Aufstellung wie am Samstag beim 2:2. Lediglich Benjamin Mleco stand für den abwesenden Johannes Helldobler in der Starelf. Benjamin Hadzic musste erneut auf der Bank Platz nehmen. In der fünften Minute fast das 1:0 für den VfL, doch Yves Deutsch verzog den Kopfball nach einer schönen Ecke von Manuel Stadlmayr. Nur zwei Minuten später scheiterte Liviu Pantea mit einem Schuss vom 16er am guten Gästetorwart Viktor Nagy. In der elften Minute ist es erneut Pantea, der Nagy prüfte. Sein Freistoß aus 18 Metern konnte der Gästekeeper gerade noch zur Ecke abwehren. In der 27. Minute die große Chance für den TSV Ebersberg in Führung zu gehen. Der VfL verlor im Mittelfeld den Ball, Stefan Lechner passt auf Benedikt Platzer, der spielt den Ball an Auer vorbei, doch der Winkel wurde zu spitz. Der Schuss rollte die Grundlinie entlang, doch keiner war da, den Ball ins leere Tor zu schieben. Ein paar Augenblicke später schoss Stefan Lechner aus dem Hinterhalt, doch das war kein Problem für den guten Schlussmann Bernhard Auer. Dann kam die 38. Minute und der Jubel über die 1:0 Führung des VfL. Radu Popa ging auf der rechten Seite durch und flankte in den Strafraum. Manuel Stadlmayr traf nur den eigenen Mitspieler Radu-Christian Luca, dessen Schuss wurde abgeblockt, so dass Popa erneut von außen flanken konnte. Diesmal kam der Ball lang zu Liviu Pantea, der machte ein, zwei Schritte und ließ dem Keeper mit seinem fulminanten Schuss ins lange Eck keine Chance.
Nach der Pause dauerte es elf Minute, ehe der VfL das erste Mal gefährlich vors TSV Tor kam. Waldemar Miller legte den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und schoss vom 16er, aber sein unplatzierter Schuss landete in den Armen von Nagy. Zwei Minuten später traf Radu-Christian Luca mit einem herrlichen Kopfball nur den Pfosten. Die Flanke kam erneut von Radu Popa. Seine gute Leistung krönte er dann in der 60. Minute mit dem verdienten 2:0. Aus dem Mittelfeld heraus spielte Luca den Ball in den Rücken der Viererkette zu seinem Landsmann Popa, der zog in die Mitte und versenkte die Kugel unhaltbar. Der eingewechselte Dominic Pries hat 20 Minuten vor dem Ende die einzigste Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Auer war heute nicht zu überwinden. Auer sagte selbst: „Ich hatte heute einen relativ ruhigen Nachmittag.“ In der 75. Minute brachte Pantea einen Freistoß lang vors Tor, doch der Kopfball von Yves deutsch landet nur auf dem Tornetz. Im Anschluss fuhr der VfL noch einige Konter, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Coach Adrian Malec war mit dem Ergebnis seiner Mannschaft zufrieden und meinte: „Manchmal zählt auch nur das Ergebnis, aber das Team hat gekämpft und verdient gewonnen!“ Am Sonntag muss der VfL beim starken Aufsteiger TSV Ottobrunn antreten.
 
Spielstatistik:
Tore:1:0 Pantea (38.) und 2:0 Popa (60.)
besondere Vorkommnisse: keine
Aufstellungen:
VfL: 1 Auer (C), 2 Unterhuber, 3 Stuiber, 4 Mleko, 5 Popa (ab 85. 14 Sagi),  6 Stadlmayr, 7 Pantea, 8 Deutsch, 9 Luca (ab 62.  13 Kleinschwärzer), 10 Gibis (ab 46. 12 Hadiz), 11 Miller
TSV: 1 Nagy, 2 Riedl, 3 Kir (ab 57. 15 Shabani), 4 Mayer, 5 Lechner Ch.,  6 Prelcec (C), 7 Wieser (ab 62. Pries), 8 Michael (ab 43. 13 Böckl), 9 Lechner St., 10 Schwinghammer, 11 Platzer
Schiedsrichter: SR: Ben-Eric Salb, A1: Gürkan Günebakan, A2: Christian Ehrhardt
Zuschauer: 200