Positive Stimmung beim VfL – Aufwärtstrend klar erkennbar

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  • Nach seiner Rotsperre wieder mit dabei, Andrei Tuculea
    Nach seiner Rotsperre wieder mit dabei, Andrei Tuculea

Nachdem der VfL Waldkraiburg in den letzten drei Spielen sehr erfolgreich war, will man mit dieser positiven Stimmung auch in Töging bestehen. Der FC Töging wartet dagegen nach drei Niederlagen in Folge auf einen Punktgewinn. Im letzten Jahr trennte man sich schiedlich, friedlich 1:1. Ein Ergebnis mit dem wohl beide Trainer am Freitagabend zufrieden wären.
Der FC Töging zählte vor Saisonbeginn zu den Titelanwärtern. Von der Vereinsführung gab es die klare Vorgabe: „Wir wollen oben mitspielen!“ Nach der Saisonauftaktniederlage holte der FCT aus den darauffolgenden sechs Spielen 14 der möglichen 18 Punkte und war dort, wo man hin wollte. Doch seit drei Spielen scheint Sand im Getriebe zu sein. Die beiden letzten Heimspiele wurden jeweils 1:2 verloren, dazwischen eine 0:3 Schlappe in Ottobrunn. Die Töginger scheinen in dieser Saison allgemein ein kleines Heimproblem zu haben, denn es konnte erst ein Spiel am Wasserschlössel gewonnen werden. Der Kern des Kaders hat sich zur Vorsaison kaum geändert und wurde punktuell mit erfahrenen Spielern verstärkt. Andreas Niederquell und der Russe Sergej Volkov vom Bayernligsten SV Wacker Burghausen II, sowie Bernd Birndl vom TSV Ampfing wurden verpflichtet. Zudem schlug man kurz vor Transfairschluß noch einmal zu und holte den Offensivmann Tim Bauernschuster aus Ampfing. Dies war eine Reaktion auf die schwere Verletzung von Kapitän und Toppstürmer Benedikt Baßlsperger.
Beim VfL ist man nach dem gelungen Wochenendausflug und dem Sieg gegen Raubling sehr zuversichtlich auch in Töging zu punkten. Zudem ist der Rotgesperrte Andrei Tuculea wieder mit dabei und wird die Defensive verstärken. Die Umstellung in der Abwehr hat sich bereits beim letzen Spiel bemerkbar gemacht. Trainer Markus Gibis holte Raimund Stuiber in die 4er-Kette zurück. Als Außenverteidiger sorgte er mit seiner Erfahrung und Routine für die nötige Ruhe und verstärkte somit die Defensive des VfL enorm. Wer das Stürmerduo bildet, mag sich Spielertrainer Markus Gibis noch nicht festlegen. Da liebt er die Flexibilität, denn nur so bekommen die jungen Spieler immer wieder Einsatzzeiten und können somit Erfahrungen sammeln.
Aufgrund der Tatsache, dass der FC Töging unbedingt am Freitag spielen wollte, hat man sich auf einen Tausch des Heimrechts geeinigt und somit findet die Partie am Freitagabend um 19 Uhr am Sportplatz am Wasserschlössel in Töging statt.
 
Für die 2. Mannschaft des VfL geht es am frühen Samstagnachmittag beim Lokalderby gegen den TV Kraiburg um die Vormachtstellung in der Stadt. Mit einem Sieg könnte sich das Team von Alois Gremaud wieder ans vordere Tabellendrittel rantasten. Spielbeginn im Jahnstadion ist um 13 Uhr.