1. Mannschaft

VfL Waldkraiburg - TSV Ebersberg 3:3 (2:1)

Punkteteilung beim Heimspiel des VfL gegen TSV Ebersberg

  • Sebastian Jusic erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 für den VfL.

Am Samstag, den 28. April 2018, war der TSV Ebersberg im Jahnstadion zu Gast. Ebersberg kam mit 30 Punkten auf dem Konto in die Industriestadt. Der VfL sammelte bis zu diesem Spiel 47 Punkte. Vor rund 250 Zuschauern gelang es den Waldkraiburgern - auch aufgrund mehrerer Aluminiumtreffer - nicht, die nächsten drei Punkte einzufahren.

Am Ende lautete der Spielstand 3:3 Unentschieden und die beiden Mannschaften teilen sich, wie bereits im Hinspiel, die Punkte. Die erste Viertelstunde gehörte klar dem VfL aus Waldkraiburg. Bereits in der vierten Minute gab es die erste Großchance. Einen Freistoß von Berat Uzun aus dem linken Halbfeld verlängerte Franz Kamhuber mit dem Kopf in Richtung Tor. Der Schlussmann der Ebersberger konnte den Ball nur noch mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenken. Auch die nächste Chance für die Mannschaft vom Tom Steiger entstand aus einer Standardsituation. Einen Freistoß aus gut 40 Metern schoss Birol Karatepe direkt aufs Tor und scheiterte nur an der Querlatte. In der 14. Spielminute erzielten die Gäste aus Ebersberg überraschend den Führungstreffer. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld vollendeten die „Eber“ einen Konter zur Führung. Der VfL ließ sich von dem Rückstand nicht beeindrucken und spielte weiter nach vorne. In der 20. Minute spielte Razvan Rivis an der Strafraumkante einen schönen Pass auf Oliver Weichart, der vom Fünfmetereck wieder an der Querlatte scheiterte. In der 28. Minute durften die Waldkraiburger dann auch das erste mal jubeln. Den Freistoß von Birol Karatepe konnte der Ebersberger Torwart nur nach vorne abklatschen. Sebastian Jusic stand goldrichtig und schob den Ball zum 1:1-Ausgleich ein. Das Tor war zu diesem Zeitpunkt überfällig. Das Spiel fand zum Großteil in der Ebersberger-Spielhälfte statt, welche sich darauf beschränkten zu Kontern und seit dem Führungstreffer nicht mehr nennenswert vor das Waldkraiburger Tor kamen. Kurz vor der Halbzeitpause durften die Anhänger des VfL Waldkraiburg dann zum zweiten mal jubeln.
Nachdem Rivis in der 35. Minute eine Hereingabe von Henry Oguti im Strafraum noch knapp verpasste, erzielte der Rumäne in der 45. Minute seinen 20. Saisontreffer. An der rechten Außenbahn setzte sich Rivis gegen seinen Gegenspieler durch und zog in die Mitte. Von der Strafraumkante verwandelte er den Ball unhaltbar im langen Eck.

In der zweiten Halbzeit erwischte der TSV Ebersberg den besseren Start. Bereits zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte Ebersberg den Ausgleich. Nach einer strittigen Abseitsstellung lies der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen und der Ebersberger Angreifer traf mit einem Schuss ins lange Eck. In der 53. Spielminute erneut eine Chance für den TSV. Nach einem Querpass in den Strafraum verpassten zwei Ebersberger-Angreifer den Ball. Anders als in der 70. Spielminute. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel setzten sich die „Eber“ wieder einmal auf der rechten Außenbahn durch. Den Querpass im Strafraum konnte Karatepe nicht mehr entscheidend klären und der Ball landete im eigenen Tor.

In der letzten Viertelstunde versuchte der VfL noch einmal alles. In der 75. Spielminute setzte sich Oguti gegen zwei Spieler durch und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß auf den zweiten Pfosten köpfte Karatepe auf den langen Pfosten, wo Kamhuber den Ball nur noch über die Linie drücken musste. In den letzten Minuten fand das Spiel nur noch vor dem Ebersberger Tor statt. Es gelang dem VfL jedoch nicht mehr eine gute Torchance herauszuspielen und das Spiel endete 3:3 Unentschieden.
Dank dem Punktgewinn bleibt der VfL Waldkraiburg aufgrund des besseren Torverhältnisses auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem SV Saaldorf.

VfL: Bozjak - Stuiber, Keri, Karatepe, Komes - Rivis, Kamhuber, Weichart, Uzun - Oguti, Jusic

Schiedsrichter: Andreas Lintner

Tore: 0:1 Münch (14.), 1:1 Jusic (28.), 2:1 Rivis (45.), 2:2 Kamposioris (47.), 2:3 Karatepe ET (70.), 3:3 Kamhuber (76.)


VfL mit Heimspiel gegen den TSV Ebersberg

  • Mert Lata kehrt nach langer Verletzungspause wieder zuück in den VfL-Kader

SpVgg Haidhausen - VfL Waldkraiburg 2:5 (1:4)

Starker Auftritt des VfL in Haidhausen

  • Henry Oguti war der beste Mann auf dem Platz

Der VfL Waldkraiburg bleibt Tabellenzweiter in der Bezirksliga Ost. Mit einem starken Auftritt bei der SpVgg Haidhausen unterstrichen die Industriestädter ihre Ambitionen auf den Relegationsplatz. Bereits in der ersten Halbzeit legten die Schützlinge von Trainer Tom Steiger den Grundstein zum 5:2 (4:1)-Erfolg im Münchener Stadtteil Haidhausen.
Die Hausherren legten unbekümmert los und gingen bereits nach 7 Minuten überraschen in Führung. Lassana Boubacar setzte sich aus abseitsverdächtiger Position auf der linke Außenbahn durch, umspielte Torwart Domen Bozjak und passte vor das Tor. Mannschaftskollege Selcuk Altug stand goldrichtig und schob aus wenigen Metern zum 1:0 ein. Nach einer Viertelstunde kamen die Gäste immer besser ins Spiel und kamen bereits nach 18 Minuten zum verdienten Ausgleich. Einen Eckball von Berat Uzun verwandelte Henry Oguti per Kopf zum 1:1. bis zur Halbzeit ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst war es Razvan Rivis, der ein Zuspiel im Strafraum aufnahm und eiskalt zum 2:1 ins lange Eck verwandelte (27.). Nur 3 Minuten später nutzte Henry Oguti eine Unsicherheit des Haidhausener Keepers Adam Unver zum 3:1. Kurz vor dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Stephan Benzinger (Nassenfels) krönte Oguti seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer zum 4:1. Wieder war die Hintermannschaft der SpVgg unsortiert und Oguti erläuft einen Rückpass auf Torwart Unver, umkurvte diesen und schob ins leere Tor ein.
In der zweiten Halbzeit verwaltet der VfL die klare Führung und setzte gelegentliche Nadelstiche. So auch in der 53. Minute als Rivis alleine auf das Tor von Unver zusteuerte. Der Torwart holte den VfL-Topstürmer vor dem Strafraum von den Beinen und hat Glück dass er nur die gelbe Karte sah. Zwei Minuten später kam noch einmal Hoffnung bei den Hausherren auf. Toni Rauch traf per Volleyschuss aus 16 Metern sehenswert zum 2:4 (55.). Die Gastgeber gaben nie auf, doch die Waldkraiburger Hintermannschaft stand bombensicher und auch Torwart Bozjak zeigte immer wieder dass er zu den Besten zählt was die Bezirksliga zu bieten hat. In der 86. Minute passte der eben erst eingewechselte Bircan Altmer von der linken Seite auf Razvan Rivis, der sich nicht zweimal bitten ließ und zum alles entscheidenden 5:2 einschoss!
Mit 5 Siegen und einem Unentschieden in den 6 Spielen der Frühjahresrunde ist der VfL Waldkraiburg die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Ost. Nach dem Unentschieden des SV Saaldorf in Kirchheim ist der Vorsprung auf den Tabellendritten wieder auf 2 Punkte angewachsen. Bei noch 5 ausstehenden Spielen bleibt die Spannung jedoch sicher bis zum letzten Spieltag erhalten! Am kommenden Samstag um 14 Uhr empfängt der VfL den Abstiegskandidaten TSV Ebersberg. In schmerzlicher Erinnerung ist hier noch das 1:1 aus dem Hinspiel als der TSV in der allerletzten Spielaktion den Ausgleich erzielen konnte!

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Stuiber, Eryilmaz, Keri, Oguti (ab 86. M. Weichhart), Jusic (ab 78.Altmer), Karatepe, Kamhuber (ab 65. Komes), Weichhart O., Uzun, Rivis.

Schiedsrichter: Stephan Benzinger (Nassenfels)

Tore: 1:0 Altug (6.), 1:1 Oguti (18.), 1:2 Rivis (27.), 1:3 Oguti (30.), 1:4 Oguti (45.), 2:4 Rauch (55.), 2:5 Rivis (86.).

VfL zu Gast in Haidhausen

  • Franz Kamhuber wird nach einem Spiel Pause wieder ins Bezirksligateam zurückkehren

Das unglückliche Unentschieden des VfL Waldkraiburg gegen den Tabellenletzten SV DJK Kolbermoor (2:2) vor einer Woche, hat den TSV Wasserburg vorzeitig zum Meister der Bezirksliga Ost und Aufsteiger in die Landesliga Süd gemacht. Der Kampf um den Relegationsplatz ist durch den Punktverlust noch spannender geworden. Der SV Saaldorf liegt nun mit den Industriestädtern gleichauf mit 44 Zählern auf Rang 2 in der Tabelle.
Am kommenden Sonntag geht es für den VfL in den Münchener Stadtteil Haidhausen. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage in der St. Martin-Straße ist um 14.30 Uhr. Trainer Tom Steiger und seine Mannschaft erwartet eine schwere Partie. Zunächst muss man die Enttäuschung aus dem Kolbermoor-Spiel aus den Köpfen der Spieler bringen und den Blick nach Vorne richten. Auch wenn der Gegner in der Tabelle nur auf dem 8. Platz zu finden ist, so hat der Aufsteiger im Laufe der Saison schon in einigen Spielen für Furore gesorgt. In der Vorrunde gewann man zu Hause gegen den Kirchheimer SC mit 4:1 und auch gegen den VfL und dem TSV Ampfing ging man mit 2:1 als Sieger vom Platz. Die letzten beiden Partien gegen den VfB Forstinning und dem TSV Ebersberg gingen jeweils denkbar knapp mit 0:1 verloren. Die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Bracher braucht endlich wieder einen Sieg um nicht doch noch in die Abstiegsregion der Bezirksliga Ost abzurutschen.
Die Personaldecke bei den Waldkraiburgern ist in den letzten Wochen etwas dünner geworden. Neben den Langzeitverletzten Mert Lata fehlten gegen Kolbermoor auch Kapitän Benny Hadzic, Franz Kamhuber und Atakan Akdemir. Ob das Trio die Fahrt nach Haidhausen antreten kann wird sich erst beim Abschlusstraining am Freitag herausstellen. Zumindest bei Franz Kamhuber ist Trainer Steiger optimistisch dass es für einen Einsatz in dieser wichtigen Partie reichen wird.

VfL Waldkraiburg - SV DJK Kolbermoor 2:2 (1:0)

VfL lässt gegen den Tabellenletzten wichtige Punkte liegen

  • Berat Uzun trifft kurz vor der Pause zum 1:0

Rund 100 Zuschauer sahen am Samstag im Jahnstadion eine packende und spannende Bezirksligapartie zwischen dem Tabellenzweiten VfL Waldkraiburg und dem Schlusslicht SV DJK Kolbermoor. Nach einer dramatischen Schlussphase endete die Partie mit einem für die Hausherren enttäuschendem 2:2 (1:0) Unentschieden. VfL-Trainer Tom Steiger musste sen Erfolgsteam der letzten Wochen kräftig umbauen. Franz Kamhuber hatte sich beim Spiel in Kirchheim eine Blessur am Knie zugezogen und konnte nicht auflaufen. Kapitän Benny Hadzic und Atakan Akdemir fehlten krankheitsbedingt. Die Gäste aus Kolbermoor waren im Spiel 1 nach der Trennung von Trainer Nenad Grizelj hochmotiviert. Auf der Bank nahm Abteilungsleiter Robert Straub Platz. In der ersten Halbzeit war der große Unterschied der Tabellensituation nicht bemerkbar. Der VfL hatte zwar bereits in der 2. Minute durch Henry Oguti die erste Torchance, doch auch der SV DJK kam durch Nadil Buljubasic zweimal gefährlich vor das Tor von Domen Bozjak. Nach einer halben Stunde hatte der VfL-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen, doch Birol Karatepe brachte es fertig, vollkommen freistehend das Zuspiel von Oguti, aus 10 Metern über das Tor zu setzen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang den Hausherren dann doch noch das 1:0. Wieder konnte sich Oguti auf der rechten Seite durchsetzen und passte zentimetergenau vor das Tor. Berat Uzun war zur Stelle und brauchte das Leder nur noch aus kurzer Distanz einzuschieben. In der zweiten Halbzeit brachten die Gäste in der 62. Minute Goran Divkovic für Ömer Türk, was sich als spielentscheidender Glücksgriff herausstellen sollte. Wenige Minuten nach seiner Einwechslung setzte sich Divkovic auf der linken Seite gegen Patrick Keri durch und wurde von diesem im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Steininger (SV Hohenlinden) zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Elfmeterpunkt. In der 69. Minute verwandelte Anel Salihbasic sicher zum 1:1 und beendete somit nach 429 Minuten die Serie von Domen Bozjak, der in diesem Jahr noch kein Gegentor kassierte. Nur 8 Minuten später zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt, dieses Mal auf der Gegenseite. Razvan Rivis war vermeintlich im Strafraum gefoult worden. Nach Rücksprache mit seinen Linienrichtern nahm Steininger zm Entsetzen der VfL-Fans die Entscheidung aber wieder zurück. Die Industriestädter drängten vehement auf den Führungstreffer. In der 84. Minute hatte wieder Karatepe die Riesenchance zum 2:1, doch auch dieses Mal konnte der Deutschtüke seine starke Leistung nicht mit einem Tor krönen. Aus kurzer Distanz, freistehend vor Torwart Jeronimo Couto, brachte er den Ball nicht im Netz unter! Als in der Nachspielzeit Rivis im Nachschuss endlich das befreiende 2:1 erzielte, waren sich die Waldkraiburger des Sieges schon sicher. Doch man hatte die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht. Die Nachspielzeit zog sich weitere 6 Minuten in die Länge. VfL-Verteidiger Abdullah Eryilmaz sah in der 95. Minute die gelb-rote Karte für ein Allerweltsfoul an der Außenlinie. Den fälligen Freistoß köpfte Joker Divkovic, in der allerletzten Aktion des Spiels, über den Innenpfosten zum 2:2 ins Tor. Für den SV DJK Kolbermoor ist der Punktgewinn für die Moral sehr wichtig, aber im Kampft um den Klassenerhalt wahrscheinlich zu wenig. Der VfL Waldkraiburg kann den zweiten Platz in der Bezirksliga Ost behaupten, doch die Konkurrenz ist wieder aufgerückt. Für die letzten 6 Spiele der Saison, 4 davon muss der VfL auswärts bestreiten, ist also weiter für Spannung gesorgt. SV DJK Kolbermoor: Couto – Ludwig, Salihbasic (ab 81. Pavlovic), Fischer, Bruckschlegl, Buljubasic, Türk (ab 62. Divkovic), Ratti (ab 55. Sahintürk), Peetz, Peter, Boddeutsch. VfL Waldkraiburg: Bozjak – Stuiber, Eryilmaz, Keri, Oguti, Jusic (ab 73. Altmer), Karatepe, O. Weichhart, Uzun, Rivis, Komes (ab 90. M. Weichhart). Schiedsrichter: Rupert Steininger (SV Hohenlinden) Tore: 1:1 Uzun (45.), 1:1 Salihbasic (69. FE), 2:1 Rovis (90. + 1), 2:2 Divkovic (90. + 6) Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Eryilmaz (90. + 5)

VfL empfängt das Tabellenschlusslicht

  • Marko Komes zeigte in Kirchheim eine starke Leistung auf der Position des Außenverteidigers

Am 24. Spieltag der Bezirksliga Ost bekommt es der Tabellenzweite VfL Waldkraiburg am Samstag um 14 Uhr mit dem Tabellenletzten SV DJK Kolbermoor zu tun. Nach vier Siegen in Folge, allesamt ohne Gegentor, möchten sich die Hausherren keinen Ausrutscher erlauben und den Relegationsplatz für den Saisonendspurt sichern.
Der SV DJK Kolbermoor steht mit nur 14 Punkten abgeschlagen auf Rang 16 der Tabelle. Die Rosenheimer Vorstädter haben zwar noch 2 Nachholspiele gegen den FC Finsing und dem Kirchheimer SC vor der Brust, doch der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits 10 Punkte. Nur 1 Punkt aus den letzten 7 Spielen veranlasste Abteilungsleiter Robert Straub sich von Trainer Nenad Grizelj zu trennen. Die restlichen Spiele bis zur Sommerpause wird der SV DJK mit einer noch nicht bekannten Interimslösung bestreiten. Für die neue Spielzeit wird bereits nach einem geeigneten Trainer gesucht.
All diese Probleme hat der VfL in dieser Saison überhaupt nicht. Trainer Tom Steiger hat fast alle Mann an Bord denn die Verletztenliste ist kurz. Nur Mert Lata und Markus Swoboda stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Neben dem erfahrenen Patrick Keri stehen dem VfL mit Abdullah Eryilmaz und Marko Komes zwei starke Nachwuchskräfte zur Verfügung, die auf den Außenverteidigerpositionen zuletzt in Kirchheim überzeugen konnten. Mit dem wiedergenesenen Raimund Stuiber hat Steiger auch wieder eine Alternative in der Innenverteidigung. In der Offensive haben die Waldkraiburger ohnehin die Qual der Wahl. Henry Oguti ist auf jeden Fall gesetzt, aus dem Trio Razvan Rivis, Sebastian Jusic und Berat Uzun wird einer auf der Bank Platz nehmen müssen. In Kirchheim erwischte es mit Rivis, für Außenstehende vollkommen überraschend, den Toptorjäger der Liga (16 Treffer). Dass die Partie am Samstag im Jahnstadion kein Selbstläufer wird, zeigt ein Blick auf das Hinspiel. In einer hart umkämpften Partie siegte der VfL trotz doppelter Unterzahl (Gelb-Rot für Oguti, Rot für Uzun) am Ende glücklich mit 4:2 am Huberberg. Alles andere als ein Sieg im Heimspiel wäre für die Ambitionen der Industriestädter ein herber Rückschlag.

Kirchheimer SC - VfL Waldkraiburg 0:2 (0:1)

Die Null steht auch im vierten Spiel in Folge!

  • Franz Kamhuber sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung!

Der VfL Waldkraiburg ist die Mannschaft der Frühjahresrunde. Als einziges Team hat man in der Bezirksliga Ost alle 4 Spiele gewonnen und dabei kein einziges Gegentor kassiert. Auch die schwere Aufgabe beim direkten Konkurrenten um den Aufstiegsrelegationsplatz, dem Kirchheimer SC, bewältigte der VfL bravourös. Nach 90 Minuten stand es 2:0 (1:0) für die Industriestädter.
Trainer Tom Steiger gönnte sich am Samstag den Luxus und ließ seinen Toptorjäger Razvan Rivis (16 Saisontreffer) zunächst auf der Bank. Der SC Kirchheim musste 3 Spieler aus der Startelf der Vorwoche (2:1-Sieg beim TSV Ebersberg) komplett streichen. Spielertrainer Steven Toy standen Maximilian Baitz und Michael Geier (wegen eines Junggesellenabschieds) sowie der Bulgare Bozhidar Iliev (Heimaturlaub) nicht zur Verfügung. Die Hausherren begannen mit frühem Pressing und ließen dem VfL zunächst kaum Luft zum Atmen. Richtig brenzlig wurde es vor dem Tor von Domen Bozjak in der Anfangsphase nur einmal, als Außenverteidiger Marko Komes einen Rückpass auf seinen Torwart zu hoch ansetzte und dieser per Kopf das Eigentor verhinderte und zur Ecke klärte (8.). In der 20. Minute gingen die Gäste wie aus dem Nichts mit 1:0 in Führung. Berat Uzun schnappte sich an der Mittellinie das Leder und spielte einen Zuckerpass auf Henry Oguti. Der Ugander ließ sich nicht zweimal bitten, umkurvte seinen Gegenspieler und stand allein vor Torwart Michael Franz. Dieser hatte gegen den Flachschuss keine Chance. Der Rückstand brachte die Kirchheimer für den Rest der ersten Halbzeit vollkommen aus dem Konzept. Außer einer Freistoßchance von der Strafraumgrenze in der 44. Minute, die Ricardo Jacobi in die Mauer setzte, war von den Münchener Vorstädtern nicht viel zusehen.
Im zweiten Durchgang bekamen die knapp 100 Zuschauer eine einseitige Partie zu sehen. Der SC Kirchheim dominierte Ball und Gegner und spielte fast ununterbrochen auf ein Tor. Der VfL konnte sich über weite Strecken nur mit Befreiungsschlägen behaupten. Die Defensive stand aber wie gewohnt sicher und ließ nur sehr wenige klare Torchancen zu. Ein Kopfball von Peter Schmöller (47.) sowie ein Schuss von Philipp Maiberger den Bozjak sicher festhielt (56.) waren die einzig erwähnenswerten Szenen. Ab der 65. Minute durfte Razvan Rivis endlich für Berat Uzun mitwirken. Der VfL konnte sich in der Folge immer wieder durch Entlastungsangriffe von der Umklammerung des KSC befreien. Der besonders agile Henry Oguti tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor der Kirchheimer auf. In der 80. Minute fand sein Zuspiel den eingewechselten Patrick Keri, doch dessen Schuss landete sicher in den Händen von Keeper Franz. Die endgültige Entscheidung des Spiels folgte in der Nachspielzeit. Rivis und Keri setzten sich an der rechten Eckfahne auf engstem Raum gegen 2 Kirchheimer durch. Von der Grundlinie legte Rivis den Ball zurück auf den heranstürmenden Franz Kamhuber, der aus 11 Metern eiskalt flach ins rechte Eck einschob (90.+ 1)!
Mit diesem Sieg unterstrich der VfL eindrucksvoll den Anspruch auf Platz 2 in der Bezirksliga Ost. Besonders die gut organisierte Defensive und die unglaubliche Effizienz im Angriff zeichnen die Waldkraiburger die gesamte Frühjahresrunde aus. Vor der Saison, als man sich von 3 Schlüsselspielern getrennt hatte, war der VfL von vielen als Abstiegskandidat gehandelt worden. Trainer Steiger und Co-Trainer Anton Weichhart ist es aber gelungen, nach holprigem Saisonstart, in kürzester Zeit ein Top-Team der Bezirksliga zu formen!

Kirchheimer SC: Franz – Maiberger (ab 73. Zillner), Wilms (ab 69. Pollok), Martin, Sirch, Toy, Pfeiffer, Yunusov, Jacobi, Schmöller, Fuerthmaier (ab 61. Branco de Brito).

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Hadzic, Eryilmaz, Oguti, Jusic (ab 69. Keri), Karatepe, Kamhuber, O. Weichhart, Uzun (ab 65. Rivis), Komes, Akdemir (ab 76. Stuiber).

Schiedsrichter: Michael Grabl (SV Hohenlinden)

Tore: 0:1 Oguti (20.), 0:2 Kamhuber (90. + 1)

Schwere Aufgabe für den VfL

  • Die Spieler des Bezirksligateams wollen auch in Kirchheim jubeln!

Nach drei Siegen in Folge ohne Gegentreffer schweben die Bezirksligafußballer des VfL Waldkraiburger derzeit auf Wolke 7. Seit dem Nachholspiel am Ostermontag gegen den ASV Au (2:0) steht die Elf von Trainerteam Tom Steiger und Anton Weichhart auf dem 2. Tabellenplatz und darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Aufstiegsrelegation machen. Am Samstag um 14 Uhr hat man beim Auswärtsspiel in Kirchheim b. München allerdings eine schwere Aufgabe vor der Brust.
Der Kirchheimer SC liegt, bei einem ausgetragenen Spiel weniger als der VfL, nur 4 Punkte hinter den Industriestädtern auf dem 5. Tabellenplatz. Auch die Gastgeber haben in diesem Jahr noch eine reine Weste. Da das Auswärtsspiel in Kolbermoor abgesagt wurde (Nachholtermin 18.4.18) hat man in diesem Kalenderjahr erst 2 Spiele ausgetragen. Im Heimspiel gegen die SpVgg Haidhausen erkämpfte man sich durch 2 Tore in der Nachspielzeit einen glücklichen 4:3-Sieg und auch beim TSV Ebersberg behielt man knapp mit 2:1 die Oberhand. KSC-Spielertrainer Steven Toy kann seit der Winterpause wieder auf Ricardo Jacobi und Maximilian Baitz zurückgreifen. Damit hat die Defensive der Münchener Vorstädter wieder an Stabilität gewonnen. Ob dies reicht, um den besten Stürmer der Liga, Razvan Rivis, zu stoppen, bleibt abzuwarten. Rivis hat in den letzten 3 Spielen schon viermal getroffen und rangiert mit insgesamt 16 Saisontreffern auf dem ersten Platz der Torjägerliste! Zusammen mit dem Ugander Henry Oguti und den beiden Nachwuchstalenten Berat Uzun und Sebastian Jusic hat die Waldkraiburger Offensivabteilung schon so manchem Gegner Kopfzerbrechen bereitet. In absoluter Topform ist seit Wochen Torwart Domen Bozjak. Der 28-jährige Slowene im Tor des VfL hat in 2018 noch eine absolut weiße Weste. Gegen den FC Finsing (1:0) konnte er selbst vom Elfmeterpunkt nicht überwunden werden. Auch Kapitän Benjamin Hadzic und seine Nebenleute rufen Woche für Woche Ihre Höchstleistung ab und sind mit für den großen Erfolg verantwortlich. Nach überstandener Krankheit sollte am Samstag Routinier Raimund Stuiber zumindest wieder zum Kader gehören. Nach 3 Spielen Pause wird er aber sicher vorerst nur auf der Bank platznehmen.
Am Samstag treffen zwei Top-Teams der Bezirksliga aufeinander und es ist ein harter Fight am Merowinger Hof in Kirchheim zu erwarten! Mit einem Sieg könnten sich die Waldkraiburger von ihrem schärfsten Konkurrenten in der Tabelle weiter absetzen!

VfL Waldkraiburg - ASV Au 2:0 (1:0)

VfL erklimmt Platz 2 in der Tabelle

  • Razvan Rivis hat mit nun 16 Saisontoren die alleinige Führung in der Torjägerliste der Bezirksliga übernommen!

Am Ostermontag stand die Nachholpartie des 20. Spieltags auf dem Programm. Vor knapp 200 Zuschauern hieß der Gegner im Jahnstadion ASV Au.
Der Tabellenzwölfte aus Au kam mit der Empfehlung von 2 Siegen und einem Unentschieden aus den letzten 3 Spielen in die Industriestadt und begann sehr gefällig. Die Gäste störten das Aufbauspiel des VfL früh und ließen die Gastgeber zunächst nicht ins Spiel kommen. Mit dem ersten geordneten Angriff gingen die Waldkraiburger in Führung. Henry Oguti legte für Atakan Akdemir auf. Dessen Schuss kann Torwart Markus Stiglmeir noch mit einer Parade abwehren, doch Razvan Rivis stand goldrichtig und brauchte den Ball aus 6 Metern nur noch ins leere Tor zu schieben (20.). Nur 2 Minuten später hatte Peter Niedermeier den Ausgleich für den ASV auf dem Fuß, doch VfL-Keeper Domen Bozjak war zur Stelle. In einer ausgeglichenen Partie waren klare Torchancen vorerst Mangelware. In der 34. Minute hatte der VfL nach einer Ecke von links gleich mehrmals die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch sowohl Sebastian Jusic, Oliver Weichhart, Henry Oguti und Franz Kamhuber brachten den Ball durch die vielbeinige Abwehr nicht auf das Tor. Mit dem knappen Vorsprung von 1:0 wurden die Seiten gewechselt.
Gleich nach Wiederanpfiff hatte Sebastian Jusic nach toller Vorarbeit von Oguti die große Chance zum zweiten Treffer, doch sein Schuss aus kurzer Distanz ging neben das Tor. Der ASV Au drängte mit aller Macht auf den Ausgleich und hatte in der 60. Minute eine 100 %ige Einschussmöglichkeit, doch Niedermeier setzte allein vor Bozjak den Ball neben den Pfosten. Insgesamt blieb der ASV aber in der Offensive zu harmlos. Die Hausherren waren dem 2:0 näher als die Gäste dem 1:1. Jusic tauchte in der 63. Minute allein vor Stiglmeir auf, konnte den ASV-Torwart aber nicht überlisten. Kurz darauf wurde er ausgewechselt und Berat Uzun kam ins Spiel. In der 87. Minute wurde der junge Deutschtürke seiner Jokerrolle gerecht und schloss gegen die aufgerückten Auer einen Konter perfekt zur Entscheidung ab.
Mit 3 Siegen aus den ersten 3 Spielen des Jahres 2018 und einem Torverhältnis von 7:0 unterstrichen die Waldkraiburger den Anspruch auf den Relegationsplatz. Mit nunmehr 40 Punkten ist die Elf von Trainer Tom Steiger auf den 2. Platz vorgerückt.

ASV Au: Stiglmeir – Muellauer, Drescher (ab 72. D. Reisner), Bott, Bachmeier, Rauscher (ab 85. J. Reisner), Schlemer (ab 61. Stahl), Niedermeier, Sollinger, Pelz, Gegenfurtner.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Hadzic, Eryilmaz, Keri (ab 67. Komes), Oguti, Jusic (ab 70. Jusic), Karatepe, Kamhuber, O. Weichhart, Rivis (ab 87. M. Weichhart), Akdemir.

Schiedsrichter: Dorian Felten (TSV Traunwalchen)

Tore: 1:0 Rivis (20.), 2:0 Uzun (87.)

VfL Waldkraiburg - FC Finsing 1:0 (1:0)

Verdienter Sieg des VfL

  • Domen Bozjak hielt in der 51. Minute einen Elfmeter und rettete den Sieg für den VfL.

Rund 100 Zuschauer fanden am Ostersamstag den Weg ins Jahnstadion zum Heimspiel des VfL Waldkraiburg gegen den FC Finsing. Sie bekamen eine spannende und hart umkämpfte Bezirksligapartie zu sehen, die am Ende der VfL glücklich mit 1:0 (1:0) für sich entscheiden konnte.

Die Gastgeber begannen selbstbewusst und zeigten zunächst wer der Herr im Haus ist. Bereits nach 9 Minuten konnte sich FC-Verteidiger Matthias Ecker gegen Bircan Altmer im Strafraum nur mit einem Foul helfen und Schiedsrichter Matthias Schubert (FC Aschheim) zeigte ohne zögern auf den Punkt. Diese Chance ließ sich Razvan Rivis nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:0. Mit seinem 15. Saisontreffer übernahm Rivis zusammen mit dem Finsinger Christian Rickhoff die Führung in der Torjägerliste der Bezirksliga Ost. Nur 7 Minuten nach der Führung hatte Henry Oguti die große Chance auf 2:0 zu erhöhen. Sein Schuss aus 12 Metern traf jedoch nur das Außennetz. In der Folge verflachte die Partie zunehmend und die Gäste fanden besser ins Spiel. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Christian Rickhoff in der 33. Minute per Freistoß von der Strafraumgrenze, doch der Ball blieb in der Mauer hängen. In der 36. Minute konterte der VfL über Rivis und Oguti, doch der Ugander erlaubte sich im Strafraum ein Stürmerfoul. Mit der knappen 1:0-Führung ging es nach 45 Minuten in die Kabinen.
Die Schlüsselszene der Partie sahen die Zuschauer unmittelbar nach Wiederanpfiff. Franz Kamhuber foulte den Finsinger Florian Hölzl im Strafraum und auch dieses Mal zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Martin Wojciechkowski schoss hart und platziert ins linke Eck, doch VfL-Keeper Domen Bozjak ahnte die Ecke und parierte den Strafstoß (51.). Dem FC Finsing gelang in der Folge nur noch wenig. Der VfL hatte durch Berat Uzun (54.) und Rivis (67. + 70.) sehr gute Möglichkeiten die Partie zu entscheiden. FC-Torwart Sebastian Lehmer und der Innenpfosten hielten die Gäste jedoch weiter im Spiel. In der 76. Minute war jedoch Lehmer gegen den wuchtigen Kopfball von Henry Oguti machtlos und der Ball zappelte im Netz. Der ansonsten gut leitende Schiedsrichter hatte jedoch ein Foul gesehen und verweigerte dem Treffer die Anerkennung. So blieb es spannend bis zum Schluss. In der 83. Minute hatte Rickhoff aus 5 Metern die beste Einschussmöglichkeit, doch Bozjak wehrte mit einer Glanzparade zur Ecke ab.
So blieb es am Ende beim glücklichen aber hochverdienten 1:0 für den VfL der somit weiter an der Tabellenspitze der Bezirksliga um den Relegationsplatz mitkämpfen darf.

FC Finsing: Lehmer – Hermansdorfer, M. Rickhof, Ecker, Wojciechowski, Gasda (ab 83. Friedl), C. Rickhoff, Walther (ab 64. Eckmüller), Hölzlein, Kövener (ab 58. Forchhammer), Hölzl.

VfL Waldkraiburg: Bozjak, Hadzic, Keri, Oguti, Karatepe, Kamhuber, O. Weichhart, Altmer (ab 75. M. Weichhart), Uzun (ab 65. Jusic), Rivis, Akdemir.

Schiedsrichter: Matthias Schubert (FC Aschheim)

Tore: 1:0 Rivis (9., Foulelfmeter)

Besondere Vorkommnisse: Domen Bozjak pariert Foulelfmeter von Wojciechowski (51.)